Samstag, 10. Dezember 2011

Projekttage "soziales Engagement" an der Mathias von Neuenburg Realschule

Im Rahmen der Projekttage "SOZIALES ENGAGEMENT" an der Realschule in Neuenburg konnte Vorstandsmitglied Michael Siebert als "Wunschkandidaten" über die Arbeit des L.U.C.Y. Hilfswerkes berichten.
Die 8. Klassen konnten sich soziale Themen wählen und verbrachten einen ganzen Schultag mit dem Thema.
Es war ein sehr interessanter Vormittag mit den Schülerinnen und Schülern, deren Lehrer Thomas Kaltenbach uns engagiert hatte, nachdem die Klasse sich für das L.U.C.Y. Hilfswerk als Themenschwerpunkt entschieden hatten.

In einem sehr intensiven "Frage & Antwort"- Komplex konnten wir unsere Arbeit den jungen Menschen näher bringen. Erstaunlicherweise waren die Schülerinnen und Schüler sehr informiert, was die indischen "Verhältnisse" betrifft. Die "Slumdog Millionaire" Generation hatte bereits ein gut informiertes Hintergrundwissen, welches die Präsentation des L.U.C.Y. Hilfswerkes nahtlos in die tagespolitischen Kontexte einfließen lassen konnte.

Alles in allem war es wieder einmal eine gelungene Aktion, unsere Arbeit hier in Deutschland direkt an die Menschen zu bringen, die sich "Gedanken machen" um eine Welt, in der sich nicht alles nur um "Besitz, Geld und das eigene Interesse" dreht. Die 8.Klässer bewiesen wieder einmal mehr, das auch die deutschen Schülerinnen und Schüler sehr interessiert am globalen wachsen und den damit verbundenen Zusammenhängen im privaten Umfeld eines jeden Einzelnen sind.

Calicut November 2011

L.U.C.Y. Hilfswerk e.V. - Mitgliederversammlung

Am Sonntag, den 18.12. findet um 16 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung des Hilfswerkes statt.
In diesem Jahr sind wir in der Ortenau zu Gast:

Gemeindehaus der Pfsarrgermeinde HEILIG GEIST in Lahr Dinglingen.
Dinglinger Hauptstrasse (gegnüber der Kirche)

Neben den üblichen Formalien werden wir den Dokumentarfilm "Lucy hat viele Schwestern" des Filmemachers Jürgen Dettling zeigen, der die vielfältigen Projekte unseres Hilfswerkes und die Arbeit der HOLY CROSS SISTERS beeindruckend wiedergibt.



INDIAN FACE - Gesichter Indiens - Fotoausstellung im Hotel am Münster Breisach

Als der Fotokünstler Paul Cochrane und seine Lebenspartnerin zu Beginn dieses Jahres mit der Bitte auf uns zukamen, ein wenig bei der Organisation einer Indienreise behilflich zu sein, hatten wir noch keine Ahnung, welche hervorragenden Kunstwerke wir nun präsentieren dürfen. 
Das junge Paar hatte die Absicht, Indien nicht nur touristisch zu erleben, sondern auch soziale Hintergründe kennen zu lernen, und so bereisten sie nicht nur das Taj Mahal oder die heiligen Stätten von Varanasi, sondern lebten zwei Wochen unter den Ärmsten der Armen bei den Holy-Cross Sisters in Hazaribag, in einem der  ärmsten Bundesstaaten Indiens in Jharkhand.
 
Paul Cochrane aufgewachsen in England und den USA absolvierte seine fotografisch/künstlerische Ausbildung in London, er legt seinen künstlerischen Schwerpunkt auf die Portraitfotografie und setzt einen besonderen Schwerpunkt in der Arbeit mit Wohltätigkeitsorganisationen.
 
Paul schaut mit seinen Bildern in die Seele von Menschen und gleichzeitig betrifft er sie. Sein Blick geht in die Tiefe, nicht das Schnelllebige interessiert, sondern die Fragen und Antworten die dahinter stehen. Die Bilder wecken Emotionen sind aber nicht emotional, sondern eher klar strukturiert. Er gib ihnen bewusst keine Titel, sondern überlässt es dem Betrachter die Interpretationen, die seinen eigenen Gefühlen entsprechen. Sein Blick zielt auf die Mitte und gibt damit denjenigen, die am Rand stehen eine große Bedeutung, rückt sie sozusagen ins Zentrum.
Die meisten dieser Bilder wurden in Tarwa, einem Akutkrankenhaus für Aidskranke Patienten fotografiert.
 
Wir haben nun beschlossen, die in Indien entstandenen Fotos einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Aus diesem Grund findet in der Zeit vom 28.12. - 02.01.2012 im HOTEL AM MÜNSTER - Breisach eine Ausstellung statt.
Eröffnung ist am 28.12. mit einer Vernissage. 
Beginn der Veranstaltung ist um 11 Uhr.
 

Freitag, 11. November 2011

Der Alltag wird beginnen

Abendsonne in Bangalore

Ein fantastisches Abendrot begleitet uns während des Landeanfluges auf Frankfurt. Geradeso, als ob die Sonne Indiens uns strahlend entlassen möchte. Dann treten wir in die Welt der Deckwolken ein, die unser Heimatland seit Tagen in einen herbstlichen Mix aus Kälte, Feuchtigkeit und nicht wirklich freundlichen Farben hüllen. Die AIR INDIA Maschine aus Delhi ist gelandet und somit auch all unsere Erfahrungen, Begegnungen, Gefühle, Gerüche und Erwartungen.
In Bangalore starteten wir nach einer morgendlichen Taxifahrt um 6.30 Uhr zum Flughafen und einer herzlichen Verabschiedung bei den Schwestern. Unser Flug begann mit einer knappen Stunde Verspätung, sodass wir fast Sorge hatten, den Anschlussflug in die Delhi noch zu erreichen.
Nach einem guten Flug vertikal durch Indien wurden wir bereits am Gate von Mitarbeitern der AIR INDIA in Empfang genommen, die uns dann im Laufschritt durch den riesigen neuen Indira Ghandi Airport begleiteten. Schließlich warteten im Flieger einige hundert Mitflieger auf den Start. Der General Manager von Delhi´s AIR INDIA Dependance freute sich, uns geleiten zu dürfen und teilte uns im Laufschritt, auf nicht enden wollenden Laufbändern, seine Vorliebe für Baden-Baden mit.
Dann hatte uns die Heimat fast schon wieder, saßen doch hinter uns einige, sich lautstark unterhaltende deutsche Touristen, die sich über das bald wieder zu erwartende „gute“ deutsche Essen unterhielten…
Seltsamerweise hatte dann unser verspäteter Flug ein vorzeitige Landung in FRA zur Folge. Eigentlich für 17.55 Uhr geplant, berührten die Räder der Maschine schon um 17.05 deutschen Boden – wir landeten  -wie Kanzlerin Merkel das Erste Mal- auf der neuen Start- und Landebahn.
Dann folgte eine meditative, von buddhistischer Ruhe geprägte und nahezu geräuschlose Rückfahrt nach FR auf der A5. Kein Hupen, keine Speedbraker (Asphalthaufen in horizontaler, quer über die Fahrbahn angebrachte Geschwindigkeitsstopper, die in Indien für einen manchmal anstrengenden Autoschlaf sorgen.)
Nun sind wir also wieder zu Hause und während unsere Koffer noch vermutlich einige Tage den indischen Duft verströmen werden, beginnen hier wieder die Alltäglichkeiten, die wir manchmal vermißt, manchmal über ihre Abwesenheit froh waren und nun hin und wieder einfach akzeptieren müssen, bis im März das Grün wieder zu sprießen beginnt.

Gruppenbild im botanischen Garten Bangalore

In den nächsten Tagen wird hier im Blog immer wieder die Evaluation der letzten Wochen in Gedanken, Worten und Bildern auftauchen. Man darf also weiterhin gespannt sein, was wir an oben beschriebenen Impressionen noch so alles mitgebracht haben.  (MS)

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Letzter Abendspaziergang durch Bangalore - Inklusive Livebericht vom Auffahrunfalles eines Rollers auf ein 3-Rad-Taxi


Montag, 7. November 2011

Pinakaram Calicut

Pinakaram heißt "Auf Wiedersehen!"

Am Ende unseres Aufenthaltes in Calicut, die Koffer sind bereits gepackt und der Driver aus Bangalore auf dem Weg zu uns, schreibe ich hier vermutlich die letzten Zeilen des Blogs. Morgen werden wir den ganzen Tag unterwegs sein und ob in Bangalore das Internet funktioniert werden wir sehen.
Falls also, liebe Blogleser, hier in den nächsten Tagen bis zu unserer Rückkehr am Donnerstag abend in Frankfurt nichts mehr geschieht, wird vermutlich alles mit rechten Dingen zugehen. Wir werden heil und gesund in Bangalore ankommen, uns am Mittwoch noch die Stadt ansehen und dann am Donnerstag morgen um 9.30 Uhr in Richtung Delhi abheben. Dort werden wir um 12.30 Uhr weiterfliegen und kurz vor 18 Uhr in FR landen. Dann folgt die Marterstrecke FRA-FR auf der A5 und wir werden die Stille und Farblosigkeit des deutschen Autoverkehrs belächeln - sind wir doch schließlich ganz andere Dinge von diesem bunten, lauten und wuseligen indischen Verkehr gewohnt.


Alles was bislang noch nicht im Blog erschienen ist, wird dann in der trauten Heimat nachgesetzt werden und damit die Phase des Jetlag überbrückt. Einerseits wehmütig ob der wunderbaren Erfahrungen, die wir hier in den letzten 2 Wochen machen durften und Andererseits auch zufrieden und glücklich wieder gut Daheim angekommen zu sein.



Damit  der (vermutlich) letzte Blogeintrag nun nicht so trist nur mit Worten daherkommt hier noch der 2. Teil unseres Ausfluges in den Dschungel:

Im Inneren des Baumes

Blick von unten in die Baumkrone

Sister Shiny im Baum
Der 100jährige Baum von aussen




Kaffeepflanze

Mittagspause
...und last but not least:

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(MS)

Abschied von Calicut


Nun ist es tatasächlich schon soweit und der letzte Tag in Calicut neigt sich dem Ende entgegen. Ein wundervoller Tag mit Sister Shiny und Sister Ancy, die nochmals alle Register gezogen haben und uns heute ein absolutes Spitzensightseeingprogramm boten.
Kerala von seinen vielen Facettenreichen Seiten zu bewundern war sicherlich ein Augen- und Sinnesschmaus.
Aber der Reihe nach:

Um 8 Uhr wurden wir von den beiden Sisters hier im Hotel abgeholt und fuhren dann nach Chattisgarh idn die Berge. Dort gibt es einen Naturpark dessen zentraler Punkt ein wundervoller Wasserfall ist. Wenn es Tarzan jemals gegeben hat, muß er hier gelebt haben.
Wir wurden daraufhingewiesen, das es dort ziemlich bergig ist und zudem kleine Blutsauger - bei uns als Blutegel bekannt - gibt. Nun denn, mit etwas Salz würde man diese Plagegeister schnell wieder loswerden.

Ein Pilz!
Dann ging es stetig bergauf durch einen Dschungel, wie man ihn noch nicht erlebt hat. Ein Rausch für die Sinne. Farben, Pflanzen, schwüle, vom Wasserfall befeuchtete Luft, die einen mitunter langsamer werden ließ.



Verkaufsoffener Sonntag in Calicut


Heute konnten wir so richtig ausschlafen und frühstücken dann munter nur unter Mädels. Da die beiden Michaels einen Gottesdienst auf Malayalam besucht hatten. Danach machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt.



Auf dem Weg dahin zeigte uns Eva das „Fatima Hospital“, bei dem sie ihr Auslandspraktikum absolviert hat und verabschiedete sich dort bei dem General- Manager. („Diese Erfahrung werde ich nie vergessen“, Eva)

Prof. Dr. Rakesh Manjikhumar - General Manager Fathima Hospital Calicut
mit seiner deutschen Praktikantin


wenn Hilfe nötig wird: wähle E.V.A.

Danach führte unser Weg an vielfältigen und zahlreichen, kleinen Geschäften vorbei. In Indien ist es üblich die Schuhe auszuziehen bevor man ein Geschäft betritt. Längere Zeit hielten wir uns in der „Focus Mall“  auf, welche klimatisiert war und sehr europäisch wirkte. Dort aßen wir auch zu Mittag und ließen unsere Hände mit Henna bemalen. 


 
Später trafen wir auch zwei Schüler, die am Holycross-Institute  Fashiondesign studieren.
Zu sechst fuhren wir in zwei Rikschas zur S&M-Street. Dort war es überfüllt und wir fühlten uns sehr unwohl, da wir ständig im Mittelpunkt standen. Wir wurden nicht nur begafft, sondern auch von zwei Zeitungen fotografiert. Wir waren froh, dass uns eine lustige Rikschafahrt zum Hotel zurück brachte. Wie immer trafen wir uns abends zum gemeinsamen Abendessen.

Indien - Dasl Land zwischen Moderne und Tradition



Sonntag, 6. November 2011

Fashion Design & Farewell Meeting

Wie bereits beschrieben wurde unser Programm durch die politisch-ökonomischen Wirren der globalisierenden Welt kräftig durcheinander gebracht. Der Generalstreik der für Samstag angekündigt ist, zwang uns und unsere neuen Freunde zu einem vorgezogenen Abschied. Am Freitag nachmittag wurden alle Studenten in die Ferien - die bis Dienstag andauern - geschickt. Das eigentlich für Samstag angedachte offizielle Abschiedtreffen wurde deshalb auf den Freitag nachmittag verlegt.
Der Vormittag gehört dem Department für Fashion Design und wir durften selber Hand anlegen, kreativ sein und ein Bild mit - man höre und staune: Kaffee malen!

 
 

Da bereits der Nachmittag seine Ankunft in Form der Lehrplanänderung anzeigte - eigentlich sollten wir den ganzen tag mit Fashion verbringen - wechselten wir dann nach der Mittagspaus in das 3. Semester und erfuhren ziemlich viel über die hohe Kunst der Schmuckproduktion.






Der Nachmittag bestand aus Tänzen, Spielen und einer "Evaluationsrunde, die von unseren Freunden moderiert wurde, die wir am ersten Tag bei der Sightseeingtour in unser Herz schließen konnten.





Wir hatten eine Zeitfenster von 30 Minuten erhalten um unseren Anteil zum Programm beitragen zu können. Das war ein recht knappes Fensterchen um unsere Gefühle, Erfahrungen und kulturellen Anteile so transportieren zu können, wie wir das gerne würden. Wir haben usn deshalb entschlossen unseren vorbereieteten "Game-Block", bestehend aus einem Deutschland Quiz, dem "Montagsmaler-Spiel" und einem Pantomimen Spiel drastisch zu kürzen. Was auf keinem Fall dem Rotstift zum Opfer fallen sollte,war unser am Vorabend mittels Powerpoint vorbereiteter "Deutschland-Quiz".




Ein Lied sollte auch nicht fehlen und deshalb entschlossen wir uns als "Intro" das Fliegerlied mit den Studenten, Lehrern und Sisters zu singen und spielen. Wie man sehen kann, kam das auch hgervorragend an.
Wir hätten niemals gewagt zu denken, das Lehrer und Studenten so ausgelassen mitmachen würden!


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Weiter in unserem Programm ging es dann in einer Kurzversion des allseits beliebten "Montagsmaler" Spiels. Dabei geht es darum, das ein Gruppenmitglied einen ihm vorher vom Quizmaster genannten Begriff malen muß und die Gruppe diese Gemälde dann erraten muß. Wir bildeten dazu eine Jungen und eine Mädchen Gruppe.
Das amtliche Endergebnis sorgte dann für zufriedene Ausgeglichenheit zwischen den Geschlechtern: 5 zu 5 Punkte
Danach war unser Zeitfenster schon fast geschlossen und nach einem indischen "Bollywood Tanz" konnte Ingrid noch eine kurze Präsentation Ihres könnens darbieten.

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Im Anschluß an das kulturelle Programm folgte die offizielle Verabschiedung unserer Gruppe und man kann sagen, das Sr. Shiny, die Rektorin des Institute of Management and Technology in ihren liebenwürdigen Art die richtigen Worte für dieses Pilotprojekt gefunden hat.
Sie bedankte sich bei uns und ihren Studierenden sowie dem Kollegium für unsere gegenseitige Offenheit, Bereitschaft vom anderen zu lernen, mitzutun, kreativ zu sein und die Zeit zu nutzen, möglichst viel voneinander zu erfahren. Ein treffendes Resümee und eine nette Art das YEP als vollkommen gelungener Weg des interkulturellen Lernens zu bestätigen. Für ihre herzliche und offene Abschiedsrede erntete sie demnach auch tosenden Beifall aller Anwesenden. Als letztes Zeichen der offiziellen Verabschiedung wurde uns noch das "Light of India" in Form einer kleinen Messing Öllampe mit Gravur des Institutes überreicht.
Uns ging wieder ein wunderbarer Tag zu Ende, den wir so schnell nicht vergessen werden.



Samstag, 5. November 2011

Wir sind im Blog-Verzug!

Liebe Blog-Leser!

Falls sich(unberechtigte) Zweifel ob unseres Wohlbefindens im fernen Deutschland auftun sollten, können wir an dieser Stelle ganz beruhigend Einfluss nehmen. Es geht uns allen sehr gut, wir sind gesund, aber.....

Dermaßen voller Eindrücke, Bildern, Gerüchen, neuen Erfahrungen, neuen Menschen, die wir kennenlernen durften, das wir schlichtweg sortieren müssen. Hinzu kommt die schlichte und gerade deshalb nicht zu unterschätzende Tatsache, das wir ein ziemlich strammes Programm zu absolvieren haben. Wir machen hier ja keinen Urlaub, auch wenn das der ein oder andere im kalten Deutschland vermutet... schließlich haben wir hier über 30°C....und sind deshalb am Ende eines Tages ziemlich voll!

Wenn wir also nicht täglich unseren Blog-Eintrag machen können, hat das nichts mit wollen zu tun. Zudem kommt die indische Infrastruktur entschuldigend dazu, hatte ich doch in den letzten 2 Tagen Probleme mit der WiFi-Card. D.h. ich konnte nicht online gehen. Nun funktioniert wieder alles und auch die ab und an auftretenden Stromausfälle steckt mein Netbookakku locker weg!

Wie gesagt sind wir voller Eindrücke bei diesem v(t)ollen Programm, versuchen jedoch Euch und Sie auf dem laufenden zu halten. Leider geht unser Aufenthalt hier in Calicut bereits dem Ende entgegen und wurde durch die politischen Wirren des Bundesstaates Kerala notgedrungen gekürzt. Heute z.B. war ein Generalstreik der sich gegen die drastisch gestiegenen Benzinpreise richtet. (Ein Liter Diesel kostet hier umgerechnet 80 €/Cent)
die Menschen sind dennoch aufgebracht und so kam heute der Ministerpräsident des Bundesstaates nach Calicut, um die Sorgen der Bürger zu hören. Die Kreisregierungen sind oftmals zum Einen Überfordert und zum Anderen schlichtweg korrupt, sodaß die Zentralregierung immer wieder (das Volk beruhigende) Stippvisiten in die "Provinzen" unternimmt, um - wie würde Fußballdeutschland sagen: "den Ball flach zu halten..:"

Wegen des Generalstreikes (es fahren weder Busse, Taxi´s und Bahnen) wurden die Studenten bereits gestern nach Hause geschickt, da bis einschließlich Dienstag hier Ferien sind . So wurde uns deshalb ein Tag Programm genommen, den wir jedoch mit einem Mittagessen bei den Sisters im Institute und anschließendem Shopping bei - für indische Verhältnisse fast komatösen Strassenverkehr - zu Fuß unternehmen konnten.

So. Viele Worte zu noch mehr Eindrücken. Zur Abwechslung folgt hier jetzt ein Fotobericht über unseren Tag im Department HOTEL MANAGEMENT. ....Leider gibt es keine Möglichkeit die Gerüche, Geschmacksnoten und intensiven Erfahrungen über den Monitor zu schicken...habe aber gehört, das vorzugsweise die Inder bereits daran arbeiten....haben auch allen Grund dazu.
Was wir an diesem Tag erlebt haben war einfach und schlciht mit AUSSERORDENTLICH zu bezeichnen:

Wir haben ein typisches Hochzeitsmahl nach traditionellen Regeln der Küche Keralas zubereitet.....
und dann auch noch selber genossen! Übrigens rein vegetarisch.(MS)

Preparing to cook...

Alles echte Handarbeit...
bei gleichzeitgem kennen lernen der Ingredenzien





Ein Ägypter beim Kokosnuss ausschaben...

Laura bereitet die Süßspeise vor....


Kurze Verschnauf(Garzeit) Pause

Es ist angerichtet!

Sr. Shiny eröffnet traditionell das Diner


Unser Teller
EIn frisch geerntetes Bananenblatt

Ein Zauber auf der Zunge bahnt sich an!

Unser traditionelles Kerala Hochzeitsdiner

Die Crew