Dienstag, 10. Dezember 2013

2. Advent

 
Nachdem wir in Bartua waren, durften wir zusammen mit der Reisegruppe zu einem Fest, bei dem 5 Mädchen im Kreise der Holy Cross Sisters als Schwestern angenommen wurden und außerdem 12 ihre „Final Profession“ feierten.

 


Nachdem der Gottesdienst zu Ende war, wurden alle ganz herzlich im Konvent begrüßt. Zusammen mit Bischof Anand Jojo und der Provinzoberin, Sister Vijaya, aßen wir  gemeinsam. Es war sehr spannend und wir sind sehr froh, den Ablauf der Schwestern miterleben zu dürfen. Es hat uns gefreut, all die Schwestern wiederzusehen, die wir so lange nicht getroffen haben. Wir können wirklich zu hundert Prozent sagen, dass wir eine tolle (Ersatz) Familie gefunden haben.   
Am Abend sangen wir mit den Schwestern und den vier Gästen aus dem fernen Deutschland einige deutsche, englische und auch indische Lieder. Es gab viel zu lachen und es wurde ein letzter schöner Abend. Am darauffolgenden Tag verabschiedeten wir unsere Landsleute, die sich auf den Weg nach Ranchi machten.

Wir zwei starteten unser nächstes Projekt und gingen zu den sogenannten „Pre-Candidates“, also zu den jungen Mädchen, die frisch dazugekommen sind, um Schwestern zu werden. Dort brachten uns die Mädchen zuerst einen traditionellen indischen Tanz und das dazugehörige Lied bei. Wir hatten mal wieder sehr viel Spaß mit den Mädchen im Alter von 15 bis 20 Jahren. Danach zeigte Angelina ihnen ein paar „westliche“ Tanzschritte und es war schön zu sehen, wie die Mädchen sich Mühe gaben und Spaß dabei hatten.

Angelina zeigt einige Tanzschritte

Die Mädchen haben sichtlich Spaß

Die ganze Gruppe nach dem Tanzen






Am nächsten Tag stand ein deutsches Weihnachtslied an der Tagesordnung. „Stern über Bethlehem“. Macht euch selbst ein Bild von den Gesangskünsten der Mädchen.

  video


Außerdem brachten wir ihnen auf ihren Wunsch einige einfache deutsche Worte bei, die wir an den nächsten Tagen wiederholten, damit sich weitere Gäste aus deutschsprachigem Raum über die deutschen Begrüßungen und Fragen freuen können. Anlässlich des kommenden Weihnachtsfestes übten wir auch noch „Stille Nacht“ auf Englisch ein. Im Gegenzug lernten wir von den Mädchen für unsere Reise nach Kalkutta einige Sätze, die wir sicher gut gebrauchen können. Nach der kurzen Kalkutta-Reise werden wir unser Projekt weiterführen und mit ihnen weiterhin tanzen, lachen, singen und uns mit ihnen unterhalten. Am besten lernt man die englische Sprache nämlich durch üben, üben, üben.

Am 9. Dezember machten wir uns schließlich auf den Weg nach Ranchi. Auf dem Bild sieht man Männer, die Kohle transportieren.
 
 
 
 
Wir freuten uns wahnsinnig, denn dort hat vor einiger Zeit unsere Reise erst richtig begonnen. Alle Schwestern wohl und munter zu sehen war/ist einfach super. Alles ist vertraut und wir fühlen uns pudelwohl. Heute Abend geht es dann für vier Tage nach Kalkutta. Dies wird unsere erste Reise allein sein. Natürlich werden wir berichten.
 
 
Eine schöne Arbeitswoche euch allen und liebe sonnige Grüße an alle im kalten Deutschland.

Eure Angelina und Eva
 

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